Wie aus einer Online-Umfrage der Stuttgarter CreditPlus Bank unter 756 Verbrauchern Ende 2009 hervorging, ist es eher im Sinne eines Bankkunden, bei finanziellen Randsituationen auf einen zinsgünstigeren Ratenkredit zurückzugreifen, statt das eigene Konto mit einem Dispositionskredit zu belasten. Jedoch ist es für 90 Prozent der Umfrageteilnehmer nicht fremd, auch schon einmal den Dispokredit in Anspruch genommen zu haben; für 58 Prozent der Befragten zählt dies zum privatwirtschaftlichen Alltag. 86 Prozent ist die Höhe des Dispozinses bekannt, den sie selbst mit 9,99 Prozent bis über 15 Prozent benennen können.
Die Notlösung Dispo zählt für 37 Prozent, wenn sie kurzfristig noch auf das Gehalt warten; 22 Prozent begleichen Verpflichtungen, indem sie auf diese Weise überziehen. 20 Prozent geben jedoch an, den Dispositionskredit gezielt nur bei Notfällen (Kfz-Reparatur oder Waschmaschinenschaden) in Anspruch zu nehmen.
Gegenüber einem Ratenkredit bestehen konkrete Kundenvorstellungen: Monatliche Rückzahlungen, nachvollziehbaren Zinsberechnungen und keine Vermischung mit dem laufenden Konto sind hier direkte Anliegen. So geben auch 64 Prozent der Befragten an, dass sie einen Ratenkredit grundsätzlich als bessere Alternative anerkennen. Im Falle von günstigeren Konditionen bei einem Ratenkredit würden sich 85 Prozent hierfür entscheiden – 69 Prozent vertrauen hierbei bereits ungeachtet der tatsächlichen Bedingungen auf ihr “besseres Gefühl” bei der Entscheidung für ratenweise Rückzahlungen.
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